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MICUS Strategieberatung zeigt mit neuem BIIX, wie bedarfsgerechte Fördergeldverteilung aussehen muss. Fördergelder sollten zur Hälfte nach Bedarf und Einwohnerzahl aufgeteilt werden.

Düsseldorf/Berlin, 22. September 2014 - Nach Veröffentlichung der Digitalen Agenda zeigt der Breitband-Investitionsindex – www.biix.net - in welcher Höhe die einmal im Koalitionsvertrag vorgesehenen 1 Milliarde € Fördergelder in die Bundesländer fließen könnten. Um die formulierten Ziele zu erreichen, haben die Experten des Instituts für Infrastrukturökonomie und Management, München und der Unternehmensberatung MICUS aus Düsseldorf den BIIX auf 21 Bewertungsindices erweitert und auf Länderebene zusammengefasst.

„Um das Ziel der Bundesregierung von 50 Mbit/s bis 2018 zu erreichen, ist eine bedarfsgerechte Verteilung der vorgesehenen Fördergelder dringend notwendig“, so Dr. Martin Fornefeld, Vorsitzender des BIIX e.V.

Fazit: Der Bedarf ist nicht dort am höchsten, wo die meisten Menschen leben. Nach Meinung der Experten ist es notwendig, die Fördergelder nach einem bedarfsgerechten Verteilungsschlüssel aus Einwohnerzahl und Länder-BIIX-Wert zu verteilen. Die Resultate des Indexes für den Breitbandbedarf und die Einwohnerzahl werden zu jeweils 50% in die Verteilung der Fördergelder einbezogen.

Im Ergebnis erhalten die bevölkerungsstarken Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg das höchste Förderbudget. In der Kategorie Fördergeld pro Einwohner sind die schlecht ausgebauten Länder mit vergleichsweise niedrigerer Einwohnerdichte, wie Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und das Saarland auf den vorderen Plätzen.

Mit diesem Ergebnis wird der Interessenkonflikt beseitigt, der zwischen dem Nutzen der Förderung für möglichst viele Menschen und dem Vorhaben durch die Förderung Wirtschaftlichkeitslücken ländlicher Netzausbauvorhaben zu schließen, entsteht.

Weitere Informationen und Grafiken zum Länder-BIIX sind zu finden auf www.biix.net. 

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Letzte Änderung: Februar 2016